Der neue Extruder nimmt Gestalt an

Gestern besuchte uns gafu, ein neuer Gast im Bytespeicher und ebenfalls 3D-Drucker und brachte uns einige gedruckte Teile des neuen Extruders mit. (Vielen Dank dafür!) Endlich konnte der versuchsweise Aufbau beginnen.

Zuerst wurden mit einem Skalpell alle überstehen Plastikgrate und Druckreste entfernt. Dann konnte der Zahnriemenspanner und die Basisplatte des Extruders zusammengesteckt werden. Diese beiden Teile wurden neu von mir designed, der Zahnriemenspanner auf Basis eines Felix-Teils, die Basisplatte neu und passend zum Extruder. Die Steckverbindung erlaubt einen besseren Druck der Teile und soll am Ende das Wechseln des Druckkopfes ermöglichen. Leider hat sich hier ein grober Designfehler eingeschlichen. Der Zahnriemenspanner wird natürlich vun UNTEN an den X-Achsen-Schlitten geschraubt. Wie im Bild zu sehen habe ich die Verbindung verkehrt herum entworfen. Zum Glück lies sich das Teil auch andersherum montieren. Verriegelt wird die Steckverbindung durch ein Stück 3mm-Filament.

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Mit im Bytespeicher zusammengefundener Schrauben wurde dann der Extruder, die Abstandsklötzchen, die Andruckumlenkhebel und die Motoren verschraubt. Die Abstandsklötzchen sind nötig, da es sich um Motoren mit langer 25mm Welle handelt. Sie wurden gestern Abend ad hocr auf dem Felix Drucker gedruckt. Sie gelangen fix und beim ersten Versuch. Federn aus Papierklammern erzeugen den nötigen Druck, um später das Filament gegen das Förderrad zu pressen. Gafu hat uns die Hebel aus festem Nylon gedruckt. Leider waren sie vom Abkühlen so verzogen, dass wir erst einmal unsere PLA-Drucke montiert haben.

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Der Kühlkörper des Hotends wurde ebenfalls bereits montiert  um die Passgenauigkeit zu testen. Es fehlen noch die Förderräder auf den Wellen (auf dem Postweg) und der Rest des Hotends mit der Elektroverkabelung.
Bisher gefällt uns das kompakte Design, allerdings ist der Extruder mit den zwei Motoren schon ordentlich schwer. Möglicherweise müssen wir uns nach leichteren und kleineren Motoren umsehen oder alternativ doch noch einen Bowden-Extruder bauen.

Ronnie Soak

Ronnie Soak

Hat viel zu wenig Zeit für 3D Druck, Python- und C++ Programmierung, Openstreetmap und amateurhaftes Elektronikgefrickel.
Ist dafür jetzt nach erfolgreichem fork ein Elternprozess.
Ronnie Soak

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