Reparatur eines (fake) MacBook Pro MagSafe Steckers

Auch wenn sie weit jenseits von 100 euro beinahe 100 Euro kosten, sind Netzteile, -kabel und -Stecker von Apple-Geräten Verschleißteile. Zumindest in meinem Haushalt halten sie selten länger als 2-3 Jahre. Elektronikschäden und Kabelbrüche sind die häufigsten Ausfallgründe. Da der Ersatz ins Geld geht, wird von Drittherstellern im 30-40 Euro Segment nachgekauft. Da ist die Elektronik noch ausreichend sicher, und die billigere Verarbeitung führt gerade mal zu ähnlichen Laufzeiten wie die originalen. Von den 5-10 Euro Geräten habe ich mich bisher ferngehalten.

Nun hat wieder ein Ladegerät den geist aufgegeben. Die Isolation am MagSafe Stecker hat sich auf Grund fehlender Zugentlastung (und viel Zug) zurückgeschoben und der Stecker blitzt, knallt und funkt heftigst.

In folgender Bilderstrecke gibt es die Reparatur zu bewundern. Geöffnet wurde mittels Dremel. Vergossen war der Stecker mit einer silikon-ähnlichen Substanz, die entfernt wurde. Das Kabelende wurde gekürzt, wieder angelötet und mit Schrumpfschlauch isoliert.
Der geöffnete Stecker wurde mittels vorher gedehntem Schrumpfschlauch ummantelt und somit wieder fixiert. Ein kleiner Kabelbinder spielt jetzt Griff und Zugentlastung am Ende des äußeren Schrumpfschlauches.

Ronnie Soak

Ronnie Soak

Hat viel zu wenig Zeit für 3D Druck, Python- und C++ Programmierung, Openstreetmap und amateurhaftes Elektronikgefrickel.
Ist dafür jetzt nach erfolgreichem fork ein Elternprozess.
Ronnie Soak

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