Schlagwort-Archive: Raspberry Pi

Digitalisierung-AGs in Grundschulen

Ein großes Thema auf dem diesjährigen Barcamp Erfurt waren Digitalisierungswerkzeuge für Schülerinnen und Schüler, insbesondere der Calliope Mini. Mit diesem Mini-Computer sollen bereits Grundschüler die Grundlagen der Programmierung kennenlernen und kreativ und spielerisch an Hardware und Software herangeführt werden. Der Calliope Mini war daher auch schon Thema im Bytespeicher.

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Einladung zum Open Data Day #ODD17 in Erfurt

Der Verein zur Förderung von Technikkultur in Erfurt e.V. und die Open Knowledge Foundation Deutschland laden recht herzlich zum Open Data Day am 4. März nach Erfurt ein. Der Open Data Day ist ein internationales Community Event, das heißt, jede und jeder ist willkommen mitzumachen und eine Veranstaltung zu organisieren. Egal ob großer Hackday oder kleine Stammtischrunde, Ziel ist es so viele Leute wie möglich zu versammeln, Spaß zu haben, sich auszutauschen, zu experimentieren und Anwendungen und Visualisierungen rund um offene Daten zu bauen. In diesem Jahr findet der Open Data Day zeitgleich in 18 weiteren Städten in Deutschland statt.

Im Bytespeicher Erfurt wird es ab 14 Uhr eine Vorstellung zu Open Data und der OKFN mit dem Programm Code for Germany geben. Ein kleiner praktischer Teil zeigt Beispiele der verschiedenen Open Knowledge Labs und Städte, z.B. luftdaten.info von Code for Stuttgart oder das Open-Data-Portal von Jena.

Mit dem Open Data Day wird auch das OK Lab Erfurt gegründet. Der Bytespeicher als Veranstaltungs- und Arbeitsraum ermöglicht es, regelmäßige Treffen und Workshops durchzuführen und eigene Programme der Zivilgesellschaft zu entwickeln.

Roomba Projekt

Es gilt die Webseite  und andere Kanäle mit mehr Leben zu füllen. Deshalb hier ein kleiner Einblick in die laufenden Projekte.

Zu meinen Füßen fährt und saugt seit einiger Zeit ein Roomba Saugroboter, dessen offene Schnittstelle zum Basteln einlädt. Entferntes Ziel soll sein, irgend wann einmal aus der Ferne (vie VPN natürlich) auf den Roomba zuzugreifen und ihn als eine Art Telepräsenzroboter zu nutzen.

Momentan finden folgende Komponenten Verwendung:

  • RaspberryPi (Steuerung + Webserver)
  • Ein 3.3V – 5.0V bidirektionaler Spannungswandler
  • eine standard RasPi Kamera (ohne IR Filter. Es ist dunkel unterm Sofa.)
  • ein USB-WLAN Stick

Die Einrichtung des Webservers und einer Web-Steuerung der Kamera war problemlos, da alles als vorgefertigte Pakete verfügbar. Die Elektronik ist noch fliegend auf einem Breadboard verkabelt, funktioniert jedoch bereits. Die explizit für serielle Kommunikation vorgesehenen RX/TX Pins des Raspberries wurden über den Spannungswandler mit der SCI-Schnittstelle des Roomba verbunden. Die Spannungsversorgung sowohl der 3.3V als auch der 5V Schiene des Spannungswandlers kommt dabei vom RasPi.

Der RasPi legt die Rx/Tx Pins dankenswerter Weise auf /dev/ttyAMA0, was das Einrichten der seriellen Verbindung einfach macht. Ich nutze Python (Dank an mkzero und seinen Python-for-RasPi-Kurs) und das ’serial‘ package. Die Schnittstelle ist vom Hersteller dokumentiert (Link auf pdf) und erlaubt den Zugriff auf alle Aktoren und Sensoren, nicht jedoch auf die originale Firmware inkl. dem Reinigungsalgorithmus.

Eine vollständige Python-Bibliothek zur Ansteuerung habe ich nicht gefunden. Diese auf GitHub deckt jedoch die Basisfunktionen ab. Vielleicht kann ich dort etwas beitragen.

Hier die erste Kontaktaufnahme mit dem Roomba. (Audio an!)

Python-Workshops im Bytespeicher

Am 11. März findet im Bytespeicher Erfurt der zweite Python-Workshop mit Fokus auf den Raspberry Pi statt. Ziel der Veranstaltungsreihe ist es, Menschen ohne Vorkenntnisse die Gelegenheit und die Motivation zu bieten, sich am praktischen Beispiel sowohl mit hardwarenaher Softwareentwicklung als auch mit der Interpretersprache Python auseinanderzusetzen.

Raspberry Pis sind kleine ARM-basierter Computer für weniger als 30 Euro, die sich aufgrund ihrer Größe, verschiedenen Schnittstellen und ihres Preises weltweit bei Bastelinteressierten größter Beliebtheit erfreuen.

Geplant und durchgeführt werden die Workshops zur Zeit von mkzero, der sich sowohl beruflich als auch privat immer wieder gern mit neuen Technologien auseinandersetzt.

Neben gemütlicher Experimentieratmosphäre stehen im Bytespeicher zahlreiche elektronische Bauteile zum Ausprobieren bereit, der konkrete Rahmen der Veranstaltung richtet sich dann meist nach dem Kenntnisstand der Anwesenden. Auch für weiterführende Fragen und Probleme ist genügend Raum, eine Fortsetzung der Veranstaltungsreihe ist bei ausreichendem Interesse sehr wahrscheinlich.